Jugendgaudileistungsmarsch

Die Feuerwehr Viereth veranstaltete am 05. Mai 2018 auf Grund ihres 140-jährigen Jubiläums den Jugendgaudileistungsmarsch 2018.

Hierbei nahmen über 200 Nachwuchs Feuerwehrmänner und -frauen aus Stadt und Landkreis Bamberg teil.

An zahlreichen Stationen, quer durch Viereth, mussten die Jugendlichen im Durchschnittsalter von 14,5 Jahren einfach klingende Aufgaben lösen. Da diese Aufgaben jedoch immer die mithilfe aller vier Gruppenmitglieder erforderten, entpuppte sich z.B. das Sackhüfen als recht kniffelige Aufgabe.

Die erste und letzte Station sind, wie bei jedem Leistungsmarsch, immer An- bzw. Abmeldung. Hier wird unter anderem kontrolliert, dass die persönliche Schutzausrüstung gestellt, vorhanden und auch unbeschädigt ist. Denn dies dient der Sicherheit unserer Feuerwehranwärter und -innen. Danach ging es aber auf die Strecke. Und hier durften dann Titel und Aufgabe der Stationen nicht immer ganz so ernst genommen werden. Bei einem Gaudileistungsmarsch steht nämlich der Spaß und das Teamwork an erster Stelle.

 An Station 2 „Blinde Kuh“ ging es darum, seinen Truppkameraden mit der Schubkarre durch einen Parcours zu fahren. Der Haken dabei, der Fahrer ist blind und muss sich auf die Kommandos seines sehenden Passagiers verlassen.

 

 

Beim Torwandschießen an Station 3 konnten alle sehen. Nur waren die ungewöhnliche Wurfgeschosse „Gummistiefel“ nicht ganz so einfach zu kontrollieren.

 

Alles planbar und in der Hand hatten die Teilnehmer hingegen an Station 4. Ein Tennisball musste mittels Saugschläuchen auf zwei Etappen von einem Eimer zum nächsten gebracht werden. Das Fingerspitzengefühl zu koordinieren oblag hier u.a. dem Jugendwart.

 

Augenmaß war an Station 5 gefordert. Mittels Los wurde eine Länge ermittelt, welche von einem Holzstück abgesägt werden musste. Der Meter kam aber erst im Nachhinein durch den Schiedsrichter zum Einsatz. Gratulation an die Gruppen, die hier auf exaktes Maß sägten und ohne Punktabzug die Station absolvierten!

 

Auf dem Spielplatz in der Mühlleite ging es sprichwörtlich „Atemlos durch den Tag“. Mit nachempfundenen Atemschutzgeräten auf dem Rücken war ein vorbereiteter Hindernisparcours zu bewältigen.

 

 

Station 7 erforderte wieder Treffsicherheit. Beim Feuerlöscher-Kegeln mussten alle Feuerlöscher mit einem schwingenden Sandsack zu Boden gebracht werden, um einen Punktabzug zu vermeiden.

 

Auf dem Hartplatz der Schule Viereth warteten ebenfalls Schiedsrichter auf die Teilnehmer. Hier war die Koordination der Gruppen gefragt, da sie sich beim Sackhüpfen einen großen Sack teilen mussten. Aber mit der richtigen Technik wurde die Station tatsächlich in der Sollzeit abgelegt.

 

Das Element Wasser wartete an Station 9 (Röhrenbrunnen) auf seinen Einsatz. Die Punkte brachte hierbei die Menge an Wasser, welche mittels Schlauch und Handpumpe treffsicher in den entfernten Eimer gespritzt musste.

 

Auf die Zielgerade ging es dann mit den letzten beiden Stationen. Die Station an der Bushaltestelle war (zu recht) mit „Was für eine Sauerei!“ betitelt. Innerhalb von 90 Sekunden mussten aus einer Box die richtigen Kombinationen von Schrauben zu Muttern gefunden und montiert werden. Leider hatten sich hier aber auch defekte, falsche und Muttern mit Linksgewinde eingeschlichen.

 

An der vorletzten Station 11 wurden dann die Teilnehmer nochmal in geistiger Hinsicht gefordert. Hier wurde mittels Los verdeckt ein Wort aus dem Feuerwehrwesen ermittelt. Um die volle Punktzahl zu erreichen, mussten die Jungs und Mädels die richtige Anzahl an Buchstaben nennen.

 

 

Damit der Laufweg durch Viereth nicht langweilig wurde, gab es am Main eine Abkürzung: Die Überfahrt mit einem der beiden Boote des Landkreises Bamberg. Während einer kleinen Rundfahrt gab es auch manchmal die eine oder andere Abkühlung. Den Aussagen und strahlenden Gesichtern nach, war dies die beste „Station“.

 

 

Bei der Siegerehrung zeigte auch die Politik, wie wichtig ihnen das Thema Jugendförderung in den Freiwilligen Feuerwehren ist. So stand nicht nur unsere Schirmherrin und Bürgermeisterin Regina Wohlpart bereit, ihren Pokal zu überreichen. Ebenfalls Landrat Johann Kalb, Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, Staatssekretär Thomas Silberhorn, Staatsministerin Melanie Huml und der Bundestagsabgeordneter Andreas Schwarz waren gekommen um den Gruppen zu gratulieren.

Als Sieger ging hier die Feuerwehr Altendorf (Gruppe 2) hervor. Sie durften sich zusätzlich zur Feuerwehrfigur auch auf den Wanderpokal freuen.

Platz zwei belegte die Jugendgruppe der Feuerwehr Wiesengiech-Starkenschwind (Gruppe 2) welche mit nur einem Punkt Unterschied von der Feuerwehr Priesendorf (Gruppe 1) auf Platz drei gefolgt wurde.

Die komplette Liste der Platzierungen sind auf der Seite der Kreisjugendfeuerwehr Bamberg zu finden.

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